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 © Raphael Zeman

Sechs Projekte, zwei internationale Keynotes und viel Gesprächsstoff machten den Nachmittag zu einem vielseitigen Branchentreff.

Der Kuppelsaal der TU Wien war am 24. September mit viel Holzbaukompetenz gefüllt. Mehr als 160 Teilnehmer und Ehrengäste aus der gesamten österreichischen Holzbranche mit unter Konrad Mylius FHP-Vorsitzender mit Geschäftsführer Christopher Zmek, Landwirtschaftskammerpräsident Andreas Steinegger waren zu FRAME TIMBER ARCHITECTURE gekommen. Auch alle Landesinnungsmeister waren an diesem besonderen Nachmittag vertreten und demonstrierten damit eine starke österreichische Einheit pro Holzbau. Gleichzeitig reichte das Publikum über die etablierte Branche hinaus. Neben erfahrenen Planern, Unternehmern und Holzbaupraktikern saßen junge Studierende im Saal. Auch Persönlichkeiten wie Architekt Juri Troy, Professor für Holzbau und Entwerfen im urbanen Raum an der TU Wien, und der emeritierte Universitätsprofessor Wolfgang Winter vom Institut für Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau an der TU Wien waren unter den Gästen. Damit trafen an diesem Nachmittag auch unterschiedliche Generationen und Perspektiven aufeinander – von der universitären Forschung und Lehre über die Architektur bis zur ausführenden Praxis. Das passt zum Anspruch des neuen Formats. FRAME TIMBER ARCHITECTURE führt die früheren Architekturgespräche von holzbau austria weiter und setzt bewusst auf den direkten Austausch zwischen Architektur, Planung, Ausführung und Industrie.

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 © Raphael Zeman

Organisiert wurde das neue Veranstaltungsformat, wie bereits die Architekturgespräche, vom Verein holzbau austria unter der Leitung von Leonhard Huetz, der für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein verantwortlich ist. Begrüßt wurden die Gäste von Josef Sachs, Obmann holzbau austria, Simon Kathrein, Obmann-Stellvertreter und Bundesinnungsmeister, sowie Engelbert Schrempf, Geschäftsführer holzbau austria. Sie bedankten sich bei den Ehrengästen für ihr Kommen und gaben einen kurzen Einblick in die aktuelle Situation des österreichischen Holzbaus. Dabei wurde deutlich, dass die Branche vor großen Aufgaben steht, von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen über Normung und Ausbildung bis zur Frage, wie der Holzbau seinen Platz im zunehmend anspruchsvollen Baugeschehen weiter ausbauen kann. Einig waren sich jedoch alle darüber, dass man trotz aller Herausforderungen auch in Zukunft rasant voranschreiten wird.

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 © Raphael Zeman

Durch das Programm führte Stefan Leitner, Experte für Bildung, Normung und Regelwerke sowie Mitglied der Geschäftsführung. Er erwies sich dabei als souveräner Navigator durch einen Nachmittag, an dem es einiges unter einen Hut zu bringen galt: internationale Architektur, sechs sehr unterschiedliche Projekte und jede Menge technische Details.

Rückfragehinweis:
Engelbert Schrempf, M.Sc.
Holzbau Austria
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